Nachruf -Dr. phil. Walter Niemann

Am 29. März 2011 verstarb der ehemalige Schulleiter (1973-1988) des Kopernikus- Gymnasiums Dr. phil. Walter Niemann im Alter von 86 Jahren. Den älteren Ehemaligen wird sein Humor noch gut in Erinnerung sein. Unterricht war für ihn mehr als die Vermittlung von Kenntnissen.

In einem Grußwort zum 25-jährigen Bestehen der Schule schrieb er:

Lassen Sie uns versuchen, den mündigen Bürger zu erziehen, indem wir uns Zeit nehmen, jenseits aller Lehrpläne und Verordnungen dem jungen Menschen Kultur in ganzheitlichem Sinnzusammenhang zu erschließen, auf daß er sein Leben in eigener Verantwortung und Menschenwürde zu gestalten weiß.

Wir nehmen Abschied von einem beliebten Pädagogen

Die Ehemaligen

Tag der offenen Tür 2010

Der Tag der offenen Schule an unserer alten „Wirkungsstätte“ fiel im Jahr 2010 auf den 20. November. An diesem Tag können sich Grundschulkinder, Eltern, Ehemalige, Freunde und Förderer ein Bild davon machen, wie das Schulleben des Kopernikus-Gymnasiums aussieht, welche AGs angeboten werden und welche anderen Angebote die Schule bereithält. Dieses Jahr wurde außerdem die Neueröffnung der Schule gefeiert; die Bauarbeiten am Schulgebäude fanden im Jahr 2010 ihren Abschluss, sodass die Schule nun PCB-frei ist. Neben den reinen baulichen Maßnahmen wurden auch die Einrichtungen in den einzelnen Klassenräumen erneuert und auf einen zeitgemäßen Stand gebracht. Die neuen Klassenzimmer sind hell, energietechnisch auf dem neuesten Stand und bieten den Schülern und Lehrern ein gutes Lernklima.

Der Informationsstand unseres Ehemaligenvereins fand sich gemeinsam mit dem des Fördervereins in einem der neuen Klassenzimmer. Bereits morgens fanden sich dazu mehrere Ehemalige ein, um den Stand aufzubauen. Auf der Suche nach einem Behältnis für unser Groschengrab, wurden die einzelnen Fachbereiche der Schule besucht. In der Chemie schließlich fanden wir ein Gefäß, das unseren Anforderungen genügte. An unserem Stand konnten die Besucher versuchen, eine Münze in ein Schnapsglas fallen zu lassen, das sich auf dem Grund eines mit Wasser gefüllten großen Behälters befand. Wer das Schnapsglas traf, gewann einen Hauptpreis, für die erfolglosen Versuche gab es einen Trostpreis. So ging niemand leer aus.

Hauptanliegen war aber selbstverständlich, uns als Verein in der Schule zu präsentieren und als Teil der Schulgemeinschaft zu zeigen. Viele Lehrer zeigten sich positiv überrascht über den neuen Verein, war auch Teilen von ihnen unsere Gründung noch unbekannt geblieben. Auf der anderen Seite war es für uns interessant, neue Lehrer kennenzulernen oder sich mit den früheren, eigenen Paukern auszutauschen. Genauso mit anderen Ehemaligen, die heute teilweise selber Eltern sind und sich den Schulalltag ihrer Kinder anschauen wollen, oder Ehemaligen, die einfach am Schulleben interessiert sind. Zwischendurch war für jeden des Ehemaligenvereins Zeit für einen Rundgang in der neugestalteten Schule. Nach dem Abbau des Standes am Ende des Infotages saß man noch einige Zeit im Walsumer Brauhaus, um den gelungenen Vormittag bei einem Kaffee oder Tee ausklingen zu lassen.

Unser Ziel, neue Mitglieder zu werben und uns in der Schulgemeinschaft bekannt zu werden, konnten wir dank der Laufkundschaft auch erreichen. Mehrere ehemalige Schüler konnten wir für unsere Idee begeistern und als neue Mitglieder gewinnen.

Ehemalige gründen Verein zur Förderung ihrer Schule

Im Oktober 2010 haben acht ehemalige Schülerinnen und Schüler des Kopernikus-Gymnasiums in Walsum einen Verein zur Förderung ihrer alten Schule ins Leben gerufen. Unter dem Namen „Die Ehemaligen des Kopernikus-Gymnasiums Walsum“ will sich der inzwischen eingetragene Verein nun für die Interessen von Schule, ihren Schülerinnen und Schüler und aller Ehemaligen einsetzen.

„Geplant sind natürlich zum einen regelmäßige Ehemaligentreffen, um Kontakte zu alten Schulkollegen nicht zu verlieren oder – falls schon passiert – zu erneuern“, so der stellvertretende Vorsitzende Daniel Gronert. Die mittlerweile gut zwanzig Mitglieder – Tendenz steigend – wollen aber frische Abiturienten auch bei der Berufswahl mit Rat und Tat unterstützen. „Das ist uns eine Herzensangelegenheit“, so der stellvertretenden Vorsitzende Sebastian Geßmann. Gerade als jetzt beruflich Aktiver könne man gute Tipps zu Studien- und Berufswahl, aber auch praktische Hilfen geben.

Langfristig will sich der Verein, der sich gerade mit guten Aussichten um die Anerkennung der Gemeinnützigkeit bemüht, auch über eine Ehemaligenzeitung und eine Praktikumsbörse Gedanken machen.

„Wir hatten eine tolle und lehrreiche Schulzeit, die Erinnerungen daran wollen wir jetzt mit vielen teilen. Aber auch nachfolgende Generationen sollen eine nette Zeit am KGW verbringen und so etwas erleben können. Auch dafür werden wir größten Einsatz zeigen!“, so der Vorsitzende Stephan Krebs, der als Fraktions-Chef der DWG aus dem stadtrat bekannt ist.

(NRZ Duisburg, am 01.02.2011)

Schüler-Show zur Wiedereröffnung

Mit einem besonderen Tag der offenen Tür feierte das Kopernikus-Gymnasium-Walsum die „Wiedereröffnung“ der Schule nach der mehrjährigen PCB-Sanierung.

In Anwesenheit von Gästen aus Politik und Verwaltung nahm Schulleiter Detlef Wöstefeld symbolisch die „Wiedereröffnung“ am neugestalteten Hauptgebäude vor. Auch Eltern und Freunde der Schule konnten die zahlreichen neuen modernen Klassen- und Fachräume bestaunen, in denen das Kollegium und die Schüler das Spektrum der Leistungsfähigkeit der Schule und zeigten.

Die Zweige vorgestellt

Im Mittelpunkt standen die drei Zweige der Schule: der bilinguale, der naturwissenschaftliche und der allgemeinbildende Zweig.

Auftritte des Gospel-Chores, der Folk-AG und des Kopernichesters sorgten für den musikalischen Rahmen. Ausstellungen verdeutlichten „das sozialaktive Engagement der Schule“. Der Förderverein und der neugegründete Ehemaligenverein zeigten, wie gut die Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule ist. Die offene Tür wurde auch genutzt, um das neue Schullogo zu präsentieren.

 

(NRZ Duisburg, am 21.11.2010)

Vereinsgründung

 

Die Ehemaligen des Kopernikus-Gymnasiums Walsum gegründet. Das historische Ereignis fand natürlich im KGW statt. In gemütlicher Atmosphäre, wie das Foto bestätigt, wurde der Verein mit neun Gründungsmitgliedern auch formal ins Leben gerufen. Eine Satzung und eine Wahlordnung dienen dem Vereins als rechtlichen Grundlage. Der Gründung gingen ca. 7 Planungstreffen voraus.
Am 04. Oktober wurde beim Notar alle nötigen Schritte zur Eintragung ins Vereinsregister eingeleitet. Somit steht dem e.V. hoffentlich nichts mehr im Wege und wir können uns ganz auf unsere Kernziele konzentrieren, Mitglieder werben und ein attraktives Netzwerk für alle aufbauen.